"Junge Migrantinnen"

Junge Migrantinnen haben Zukunft

Ein Projekt bürgergesellschaftlichen Miteinanders im "Veedel" Köln - Vingst. In diesem Stadtteil mit hohem Ausländeranteil ist durch unsere Mitinitiative ein neues Projekt für Migrantinnen entstanden. Lebenspraktische Übungen und strukturierte sinn- und erlebnisorientierte Freizeitgestaltung verfolgen eine Partizipation der weiblichen Jugendlichen an Projektgestaltung und Durchführung. Durch Sprachförderung und Hausaufgabenhilfe sollen die geringen schulischen und beruflichen Chancen ausgebaut werden. In Verbindung mit kompetenten Mitarbeiterinnen (Migrationshintergrund) und unter Leitung von Br. Jürgen Neitzert, (Islamwissenschaftler, Interkultureller Pädagoge) werden wir uns unter Berücksichtigung unserer beruflichen Erfahrung einbringen. Träger ist der Verein Pro Humanitate e.V., internationaler Verein für Frieden und Gerechtigkeit, gegründet 1997.

Aktueller Flyer zu dem Projekt: "Mädchen und jungen Frauen eine Chance geben"

Erfahrungen und Bericht aus den vergangenen Jahren:

in 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014  wurden alle schulischen Abschlüsse und Übergänge erreicht. Die begleitenden Maßnahmen, wie Selbstverteidigungskurs, interkultureller Austausch, Fest- und Feiergestaltung haben die Ich- und Sozialkompetenz gestärkt und wesentlich verbessert.

In 2013 nahmen 15 weibliche Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren, vorwiegend aus Migranten-Familien, teil. Die Projektplanung hatte folgende Schwerpunkte:

  •     Durchführung schulischer Einzel- und Gruppenförderung
  •     Berufsinformationen zum Zwecke der Berufsorientierung
  •     Förderung der Kreativität durch Museumsbesuche und Vorträge
  •     Umgang mit Print- und technischen Medien
  •     Förderung des intra- und interkulturellen Austausches


Durch regelmäßigen Austausch zwischen unseren Clubschwestern, Ursula Greiser und Margret Böckler, und den Leiterinnen des Teams (mit Migrantenhintergrund) konnten Probleme erörtert und eine insgesamt  sehr positive Entwicklung der Arbeit festgestellt werden.

Es gelang, die jungen Frauen für spezifische Frauenfragen zu sensibilisieren, z.B. durch Teilnahme an SI-Veranstaltungen und am internationalen Frauentag der Stadt Köln.

 


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