Marlies-Hesse-Nachwuchspreis

Marlies Hesse Nachwuchspreis

Seit 2002 verleiht der Journalistinnenbund einen Preis an junge Kolleginnen, die ihren differenzierten Blick auf die unterschiedlichen Lebenswelten von Männern und Frauen verschiedener Ethnien, Religionen oder Generationen richten. Der Nachwuchspreis wird alternierend jedes Jahr für ein anderes Medium ausgeschrieben: Print, Hörfunk, Film und Fernsehen - und seit 2013 auch erstmals für Online-Arbeiten. Durch Übernahme der Reisekosten für eine der ausgezeichneten Journalistinnen unterstützt unser Club seit Jahren den inzwischen nach seiner Stifterin und zugleich SI-Mitglied benannten „Marlies Hesse-Nachwuchspreis“.

Am Sonntag, den 14.06.15, erhielt Juliane Schiemanz den Preis 2015 für ihre Reportage "Alzheimer on the Road", erschienen in "Reportagen" 20/Januar 2015.

Zusätzlich erhielt Katharina Pfannkuch eine lobende Anerkennung für ihre Reportage: "Sie spielen mit Konfliktstoff" (erschienen in "Cicero" 5/2014).

Am Sonntag, den 04.06.16, erhielt Eva Raisg den Preis 2016 für ihr Stück: "Warum Schwule nicht zuhören und Muslime schlecht einparken". Den diesjährigen Sonderpreis erhielt Annika Erichsen für ihr dokumentarisches Hörspiel "Drei Schwestern und ein Downsyndrom".

Am 30. Juni 2018 haben wieder drei junge Kolleginnen des Journalistinnenbundes den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis (MHNP) für ihre hervorragenden Beiträge erhalten, in denen sie Sachverhalte aus ungewöhnlicher Perspektive schildern und damit neue Sichtweisen eröffnen. Mehr dazu im Watch-Salon Blog

Erstmals gab es einen mit 300 Euro dotierten 3. Preis, den der SI Club Köln-Römerturm spendete. Dieser ging die taz-Redakteurin Dinah Riese für ihre Berichterstattung zur Debatte um den Paragrafen219a StGB, womit sie als Erste eine gesellschaftlich und politisch notwendige Debatte zur Änderung des Paragrafen und entsprechendes Thema zur Regelung des Schwangerschaftsabbruchs anstieß.

Informationen zum Journalistinnenbund: www.journalistinnen.de

 


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