Children´s Dream

Children´s dream

"Children´s Dream e.V" ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein, der von der Hamburgerin Ange Dries-Beh­renbeck im August 2006 mit dem Wunsch gegründet wurde, den Menschen in Kambodscha, u.a. durch eine Verbesserung der Schulbildung und der Trinkwasserversorgung, eine bessere Lebenschance zu geben.

Externer Link: www.childrens-dream.org

Wir wollen mit unserer Spende den Aufbau eines neuen Bildungszentrums (01.09.12) in Siem Reap unterstützen:

„….Das Haus liegt äußerst günstig, direkt hinter der Schule Preah Enko­sey…Wir werden den unteren Bereich für unseren Kindergarten nutzen. Die Kinder haben einen großen und einen kleinen Raum zur Verfügung. Ihre Toilette ist von dort direkt zugänglich. Auf der gleichen Ebene werden wir ein kleines Computerzimmer mit 9 PC-Plätzen einrichten. Vier PCs wurden bereits gesponsert (200,-$/pro Stück, gebraucht)

Im oberen Stockwerk gibt es einen großen Raum für einen Englisch Kurs. Hier befindet sich auch unser Büro und noch ein Zimmer, mit Bad und kleine Kochmöglichkeit, welches nach Bedarf von unseren Volontärs ge­nutzt werden kann.

Unser Club hat Children´s Dream in den Jahren 2013-2015 unterstützt.

"Stipendium" Sayuri Tanabe

Projekt: Künstlerin aus Hiroshima

In Zusammenarbeit mit unserem japanischem friendship link in Kanazawa haben wir der jungen  japanischen Künstlerin, Sayuri Tanabe, einen dreimonatigen Arbeitsaufenthalt in Köln ermöglicht. Einer der Interessen- und Arbeitsschwerpunkte von Sayuri Tanabe liegt auf der Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Während ihres Aufenthaltes (vom 11.07. bis 25.09.14) hat sie nicht nur die Verlegung der Stolpersteine begleitet und verschiedene Museen und Vorträge zu diesem Thema besucht, sondern auch die relevanten Stätten in Berlin und Ausschwitz gesehen.

Nach den Künstlerinnen Sachi o Kondo und Helga Weihs war dies bereits das dritte Künstlerinnen-Stipendium, das wir mit unserem friendship link in Kanazawa in den letzten 10 Jahren erfolgreich umgesetzt haben.

Artikel für Soroptimist Intern (veröffentlicht in SI Intern Nr.159, April 2015)

Kulturprojekt für eine japanische SI Stipendiatin.

Mit unserem Friendship Link, SI of Kanazawa/Japan, konnten wir im Sommer 2014 gemeinsam einen 10-wöchigen Stipendiumsaufenthalt für Sayuri Tanabe in Deutschland durchführen. Die 24-jährige Sayuri aus Hiroshima studierte bis Januar 2015 Malerei an der Staatlichen Kunst-Akademie Kanazawa/Ishikawa Präfektur im zweiten Studienjahr, das sie mit ihrem Master-Abschluss inzwischen erfolgreich beendete.

Seit Bestehen unseres FL im Jahr 1999 ist sie nach Sachiho Kondo und Helga Weihs die dritte junge von uns gemeinsam geförderte Künstlerin, wobei wir die Kandidatin abwechselnd aus unseren Städten auswählen.

Angeregt durch das Werk „Atlas“ von Gerhard Richter entstand in ihr der brennende Wunsch, in Deutschland unserer Bewältigung des Holocaust durch direkte Erfahrung verschiedener Orte nachzuspüren. So wählte sie dieses tiefgreifende Projekt für ihren Stipendiums Aufenthalt.

Unsere Programmgestaltung ermöglichte ihr Einblick in die erschütternde NS-Dokumentation wie auch in unsere unermüdlichen und vielseitigen nationalen und persönlichen Schritte zur Versöhnung und Wiedergutmachung seit Ende des 2. Weltkriegs. U.a. besuchte sie das EL-DE Haus mit seinem NS-Dokumentationszentrum, Germania Judaica, das Haus der Geschichte, zahlreiche Gedenkstätten wie das Jüdische Museum in Frankfurt/M., ferner Jüdische Gedenkstätten in Berlin und das Konzentrationslager in Auschwitz.

Sie erlebte zwei Verlegungen von Stolpersteinen in Köln (gesponsert durch unseren Club). Besonders bewegend war am 24. Juli 2014 das Interview und der Bericht einer Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, der 92-jährigen Jüdin aus Frankfurt/M., Frau Trude Simonson, für uns alle, die ihr zuhören durften.

Sayuri übergab für das entstehende Internationale Friedenszentrum in Auschwitz einen Stein mit ihrem Namen, den sie im Hiroshima Friedenspark aufgehoben hatte.

Ihrem verständlicherweise grossen Interesse an zeitgenössischer Kunst konnte sie in der breit gefächerten Museums- und Galerien-Landschaft in und um Köln, Düsseldorf und vor allem in Berlin nachgehen. Erfreut nahm sie daneben Einladungen unserer gastfreien Clubschwestern in deren Familien und zu Ausflügen an.  Unsere gegenseitigen Sympathien halfen jederzeit über bestehende Sprachschwierigkeiten hinweg.

Auch das ist zu erwähnen: Durch Eigenleistung einiger Sorores lagen die Kosten für unseren Club bei 1.675,- Euro.

Das Fazit für Sayuri Tanabe: neben all den die Seele belastenden und tief bewegenden Einblicken in den Holocaust und ihren Studien der historischen Entwicklungen, lernte sie die einmalige Stadtkultur von Köln mit ihrer Kunstszene, dem Dom, den Veedeln und der deutschen Küche lieben.  Es war für sie und uns Sorores mit ihr eine sehr intensive und reiche Zeit, die ihre Früchte im weiterführenden transkulturellen Dialog, und im besonderen in der persönlichen Annäherung und Verbundenheit tragen wird.

Wir dürfen gespannt sein, wie diese aufgeschlossene junge Künstlerin ihre Eindrücke zukünftig in ihrer Kunst sichtbar machen wird und dadurch KünstlerInnen in ihrer Heimat inspiriert.

Im Februar 2015 zeigte das Kunstmuseum Für das 21. Jahrhundert in Kanazawa/Japan Werke von Sayuri Tanabe in der Ausstellung der Graduierten der Kunstakademie in Kanazawa.

Marie-Luise Salden, Club Köln-Römerturm

Stolpersteine

www.stolpersteine.eu

Bei den "Stolpersteinen" handelt es ich um ein seit Jahrzehnten international renommiertes Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das in Köln seinen Ursprung hat. Im Andenken an während der NS-Zeit verfolgte ausländische Zwangsarbeiterinnen, die in Köln arbeiten mußten, möchten wir vier Stolpersteine finanzieren. Es wird mit einer Schulklasse zusammen gearbeitet werden, die auch bei der Steinlegung mit anwesend sein sollen.

Am Montag, den 01.09.14 wurde der erste Stolperstein für Nina Sawina in der Immermannstr. 53 in Köln verlegt.

Der zweite und dritte Stolperstein wurden am Dienstag, den 02.09.14, in der Roonstr. 31 verlegt. Dies geschah zusammen mit der Verlegung des 2.000 Stolpersteins in Köln. Die Inschrift gedenkt an den in den Niederlanden ermordeten Widerständler Ernst Cahn. Die von unserem Club gespendeten Stolpersteine erinneren an Cahns Schwester Luise und deren Tochter Mirjam. 

Stolpersteinverlegung am 22.10.15 für Elisabeth Jansen .

Baumpflanzung in Danzig

Tree Planting Project – Joint Project of Friendship Link SI Club Gdansk and SI Club Koeln-Roemerturm

As the president of SI European Federation announced the theme “Let’s go green- working for a healthy environment”, both SI Friendship Link Club Gdansk, Poland and Club Koeln-Roemerturm, Germany decided that it is our responsibility to show how our organization takes care of the environment. The idea was born to plant trees by our two clubs as a mutual project. We are going to realize this project at the University of Gdansk, which welcomed our initiative of planting nine trees on its new campus. This supported their plans of establishing a park for students. Thus, our plans empowered the eco friendly aim of the University. Our Gdansk event of planting trees is to become aware that trees are Guardians of the Earth.


Club Köln-Römerturm: „Bäume für den neuen Campus der Universität Danzig“

Vom 10. bis 12 April 2015 trafen sich über 50 Soroptimistinnen in Danzig, um nach dem europäischen Ziel „Lets go green – working for a healthy environment“ sechs Bäume auf dem neuen Campus vor der Bibliothek der Universität Danzig zu pflanzen.

Es handelt es sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt vom SI First Club Danzig und dem SI Club Köln-Römerturn in Kooperation mit der Universität Danzig. Die Bäume sind Teil eines Parks für die Studenten. Die Universität Danzig will u. a. damit ein Zeichen gegen die globale Erwärmung der Erde setzen und einen nachhaltigen ökologischen Impuls geben.

Bäume sind die Wächter der Natur. In gemeinsamen Beratungen beider Clubs wurde entschieden, zwei Eichen, zwei Ahorn Bäume und zwei Ginkos zu pflanzen. Eichen sind dafür bekannt, dass sie eine hohe Vielfalt an Insekten beherbergen können; sie sind ein Symbol für die Ewigkeit. Ahorn-Bäume und Ginkos wurden wegen ihrer mythischen Eigenschaften ausgewählt: sie symbolisieren weltweit Beständigkeit, Schutz und Lebenskraft.

An dieser Aktion haben sich weiterhin die Polnische Union und Mitglieder verschiedener polnischer SI Clubs beteiligt. Als Ehrenmitglied des SI First Club Danzig nahm Danuta Walesa teil. In dem anschließenden Interview beantwortete sie eindrucksvoll Fragen u. a. zu ihrem Leben mit dem früheren Solidarnosc-Führer und polnischen Präsidenten Lech Walesa und ihren acht Kindern. 2011 ist ihre Autobiographie erschienen. Teile daraus wurden auch für einen Film verwendet, in dem u. a. gezeigt wird, wie wichtig die Rolle von Frau Walesa als First Lady (1990 bis 1995) in Polen war. Frau Walesa nimmt an vielen Veranstaltungen der polnischen Soroptimistinnen teil und unterstützt verschiedenste Projekte der polnischen SI Clubs mit großem Erfolg.

Im Rahmen des Erfahrungsaustausches der Clubs wurden von Katarzyna Piszczako-Palasz (SI First Club Danzig) und Maria Klaas (SI Club Köln-Römerturm) die aktuellen Projekte beider Clubs vorgestellt und diskutiert.

Die Veranstaltung war mit einem kulturellen Rahmenprogramm verbunden. In zwei hervorragenden Ausstellungen zeigten die Künstlerinnen Ksenia Bagniewska (SI First Club Danzig) und Marie Luise Salden (SI Club Köln-Römerturm) ausgewählte Kunstwerke und erläuterten ihre Arbeiten.

Besonders eindrucksvoll war die Führung durch das neue europäische Solidaritäts-Zentrum in Danzig. In einer Dauerausstellung wird dort in imposanter Weise die Entwicklung von den ersten Streiks auf der Danziger Werft bis hin zur demokratischen Ordnung Polens dargestellt.

Eine rundum gelungene Aktion, die den seit 2009 bestehenden Friendship Link zwischen den beiden SI Clubs Danzig und Köln-Römerturm nachhaltig beeinflussen wird.

Maria Klaas                                                                             Margret Böckler

SI Club Köln-Römerturm                                                          SI Club Köln-Römerturm


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