Marlies-Hesse-Preis 2019 für Margherita Bettoni und Ann Esswein

Auch in diesem Jahr verleiht der Journalistinnenbund einen Preis an junge Kolleginnen

 


Protagonist zusammen mit Redakteurin Ann Esswein / Foto: Eva Hehemann

Preisstifterin Marlies Hesse / Foto: Susan Paufler

Der Journalistinnenbund hat auch in diesem Jahr den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis verliehen.

Auch wenn die Preisverleihung zuerst überschattet vom Streit um die Karikaturen von Franziska Becker wegen Rassismus war und angeforderte Sicherheitskräfte vor möglichen Demos (die zum Glück nicht eintrafen) schützten, so war der Abend ein voller Erfolg mit einer wunderbaren Gala. Gegen die Hitze im nicht klimatisierten 13. Stock mit starker Sonneneinstrahlung durch alle Fenster rundum halfen nicht mal die an alle verteilten Fächer als Geschenk des Journalistinnenbundes. Aber auch das machte den Abend nicht zu einer weniger schönen Preisverleihung.

Der erste Preis ging an Margherita Bettoni für ihre Reportage „Liebe mich oder stirb. Wie ein Dorf fast daran zerbricht, eines Femizid-Opfers zu gedenken" (REPORTAGEN 45/März 2019).

Für ihre Reportage „Abdullas Puppe" (SZ-Magazin Familie, 19. Dezember 2018) bekam Ann Esswein den zweiten Preis, der Förderpreis unseres Clubs. 
Auch der Protagonist der Geschichte von „Abdullas Puppe“ war anwesend. Großen Beifall löste seine Mitteilung aus, dass er gerade den Bescheid bekommen hatte, seine Familie aus dem Libanon endlich nach Deutschland nachholen zu dürfen. Das Foto anbei zeigt ihn zusammen mit unserer Preisträgerin. 
Die Urkunde des Preises ist hier einzusehen.

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